Erst hinschauen, dann den Umfang festlegen
Ein Schaden ist vom Boden aus oft nur eingeschränkt erkennbar. Eine Befundung kann helfen, die Lage und den sichtbaren Zustand einer Stelle genauer zu erfassen. Sie ist ein sinnvoller Ausgangspunkt, wenn Reparaturbedarf oder Zugänglichkeit noch unklar sind.
Was untersucht werden soll, wird vorab beschrieben. Dabei ist zu unterscheiden zwischen einer visuellen Aufnahme, einer technischen Prüfung und einer fachlichen Begutachtung. Nicht jede Aufnahme beantwortet dieselben Fragen.
Bauteile und Anlagen zugänglich machen
- Aufnahmen von Fassaden, Dächern und Anschlussdetails
- Inspektion ausgewählter Industrie- und Anlagenbereiche
- Zugang zu schwer erreichbaren Bauteilen
- Bildaufnahmen als Grundlage für weitere Abstimmung
- Zusammenarbeit mit beteiligten technischen Fachstellen
Ergänzend können Drohnen- und Wärmebildaufnahmen für eine Fragestellung in Betracht kommen. Eignung, Verfügbarkeit und gewünschte Auswertung werden bei der Anfrage geklärt.
Fragestellung und Ergebnis vereinbaren
Beschreiben Sie, welche Entscheidung Sie nach der Befundung treffen möchten. Geht es um eine undichte Stelle, einen sichtbaren Fassadenschaden oder den Umfang einer geplanten Instandhaltung? Vorhandene Fotos und frühere Berichte helfen, die Aufgabe einzugrenzen.
Das gewünschte Ergebnis, etwa zugeordnete Fotos oder eine Zusammenstellung der sichtbaren Auffälligkeiten, wird vorab abgestimmt. Weiterführende Prüfungen und fachliche Bewertungen werden gesondert festgelegt.
